Refugium Klangproduktion stellt sich vor

Ein persönlicher Einblick in einen Ort, an dem analoge Wärme, feines Handwerk und moderne Flexibilität zusammenkommen.

Regie von Refugium Klangproduktion mit Arbeitsplätzen, Lautsprechern und Bandmaschine

Ein Ort für Klang

Ein guter Klang beginnt mit einem guten Raum – und mit einer Umgebung, in der sich Menschen wohlfühlen.

Mein Studio ist ein Ort für genau das: Musik entstehen lassen, ohne Druck, mit Sorgfalt und Liebe zum Detail. Hier treffen analoge Wärme, feines Handwerk und moderne Flexibilität aufeinander.

Ob Aufnahmen, Mixing oder Sounddesign – im Mittelpunkt stehen für mich immer die Menschen, die Musik und der gemeinsame Weg dorthin.

01 / Die Regie

Hören, formen, entscheiden

In der Regie arbeite ich an den Details: Hier wird gehört, geformt, gemischt. Die Akustik ist neutral abgestimmt – so kann ich Entscheidungen treffen, die später auch überall gut klingen.

Der Raum ist gleichzeitig Arbeitsplatz und Rückzugsort, an dem mit Ruhe und Konzentration gearbeitet werden kann.

Jeder Hall, jede Resonanz und jede Reflexion wurde minutiös durch eine Kombination aus Breitbandabsorbern, Diffusoren und gezielter Raumgestaltung bearbeitet.

Das Ergebnis ist ein neutraler, klarer Hörraum, in dem sich Entscheidungen beim Mixing und Mastering mit Sicherheit treffen lassen. Was hier gut klingt, klingt auch draußen gut – ob auf Kopfhörern, im Auto oder auf der Clubanlage.

Blick auf den Arbeitsplatz in der Regie mit Monitoren und Studiolautsprechern
Die Regie verbindet einen neutral abgestimmten Hörplatz mit einer warmen, persönlichen Arbeitsatmosphäre.
Sitzbereich in der Regie mit Sofa und Teppich
Arbeitsplatz und Rückzugsort – Raum für konzentriertes Hören und gemeinsame Gespräche.
Digitale und analoge Audiotechnik am Mischplatz
Analoge Arbeitsweise und digitale Flexibilität greifen am Mischplatz ineinander.

02 / Klangwerkzeuge

Synthesizer als Erweiterung der akustischen Welt

In der Regie steht eine kleine, aber feine Auswahl an Synthesizern bereit – für warme Flächen, rhythmische Sequenzen, feine Texturen oder eigenwillige Klangideen.

Der Arturia Polybrute liefert mit seiner analogen Polyphonie und dem Morphing-Konzept organische, vielschichtige Sounds. Der Nord Rack 3 ergänzt das Setup mit virtueller Subtraktivsynthese und einem eigenständigen, oft unterschätzten Charakter.

Für rohere Ideen kommt der Arturia Minibrute zum Einsatz – direkt, ungeschliffen, mit einer Hands-on-Mentalität, die zum Experimentieren einlädt.

Und dann wäre da noch ein kleines modulares Trio: drei Behringer-MS-20-Klone, miteinander verbunden als Spielwiese für unkonventionelle Klangexperimente, Feedback-Schleifen und analoge Zufälle.

Synthesizer, Bandmaschine und modulare Klangerzeuger in der Regie
Vom polyphonen Analogsynthesizer bis zum modularen Experiment: Werkzeuge für Klangideen jenseits fertiger Presets.
Native Instruments Maschine Studio in zwei Arbeitssituationen
Maschine Studio lässt sich am Hauptplatz ebenso einsetzen wie mobil im Raum.

03 / Rhythmus

Ideen festhalten, bevor sie verschwinden

Für beatbasierte Produktionen, Skizzen oder komplette Arrangements steht in der Regie außerdem eine Native Instruments Maschine Studio bereit. Sie lässt sich flexibel einsetzen – ob am Hauptplatz oder mobil im Raum.

Als Hybrid zwischen Hardware und Software erlaubt sie schnelles, intuitives Arbeiten: Grooves bauen, Sounds triggern, Effekte formen – ohne den kreativen Fluss zu unterbrechen.

Gerade im Zusammenspiel mit den Synthesizern ist sie ein verlässliches Werkzeug, um spontane Ideen direkt festzuhalten und weiterzuentwickeln.

Arbeitsweise

All das fügt sich nahtlos in meine Arbeitsweise ein – als Erweiterung der akustischen Welt, nicht als Gegensatz.

04 / Der Aufnahmeraum

Lebendig, flexibel und offen

Der Aufnahmeraum ist lebendig und flexibel. Er bietet genug Platz für Bands, Ensembles oder Solist:innen – vom Flüstern bis zur großen Geste.

Die Akustik lässt sich anpassen, sodass sowohl intime Vocaltakes als auch kraftvolle Drums ihren Raum bekommen.

Auch der Aufnahmeraum ist akustisch präzise gestaltet – nicht als sterile Kammer, sondern als lebendiger, neutraler Klangraum. Die Mischung aus absorbierenden, reflektierenden und diffus streuenden Flächen sorgt für eine ausgewogene Raumantwort, die Stimmen und Instrumenten Tiefe und Natürlichkeit verleiht.

Ob detailreiche Soloinstrumente, intime Vocals, perkussive Setups oder mehrstimmige Ensembles – der Raum bietet die nötige Ruhe und gleichzeitig die Offenheit, damit der Klang atmen kann.

Durch flexible Elemente wie Stellwände oder variable Absorber lässt sich die Akustik bei Bedarf fein anpassen – je nachdem, was die Musik verlangt.

Gesamtansicht des Aufnahmeraums mit Instrumenten, Akustikelementen und Teppichen
Ein neutraler, aber nicht steriler Raum – gestaltet für Klang, Bewegung und gemeinsames Arbeiten.
Mikrofoniertes Schlagzeug im Aufnahmeraum
Kraftvolle Drums erhalten ebenso Platz wie leise, intime Signale.
Variable Absorber und Akustikelemente im Aufnahmeraum
Variable Elemente erlauben eine feine Anpassung an Besetzung, Instrument und gewünschte Räumlichkeit.

05 / Mikrofonierung

Für jeden Klang eine passende Stimme

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Mikrofonierung. Hier kommt eine wachsende Sammlung an modifizierten Klassikern und handgefertigten Boutique-Mikrofonen zum Einsatz.

Viele dieser Mikrofone habe ich selbst gebaut oder aufwendig modifiziert – mit viel Zeit, Fingerspitzengefühl und dem Ziel, jedem Klang eine passende Stimme zu geben.

Die Auswahl reicht von fein abgestimmten Großmembran-Röhrenmikrofonen bis hin zu Speziallösungen für Stereo- oder Raummikrofonierung.

Jedes dieser Mikrofone hat seinen eigenen Charakter – mal warm und offen, mal direkt und präsent, mal roh und lebendig.

Diese Vielfalt erlaubt es mir, für jede Stimme, jedes Instrument und jede Klangidee das passende Werkzeug zu finden – mit dem Ohr für das Besondere, jenseits von Standardlösungen.

Sammlung aus handgefertigten und modifizierten Mikrofonen in ihren Koffern
Handgefertigte Einzelstücke, modifizierte Klassiker und spezialisierte Werkzeuge für unterschiedliche Klangaufgaben.
Verschiedene Mikrofone und Instrumente im praktischen Studioeinsatz
Die Auswahl des Mikrofons folgt nicht einem Standardrezept, sondern Stimme, Instrument, Raum und musikalischer Idee.

06 / Instrumente

Spielbereit für spontane Ideen

Im Aufnahmeraum steht eine Auswahl an Instrumenten bereit, die jederzeit genutzt werden können – für spontane Ideen, Sound-Erweiterungen oder ganze Arrangements.

Dazu gehören unter anderem die Harley Benton HB-35Plus in „Metallic Plum“ – eine halbakustische E-Gitarre mit warmem, durchsetzungsfähigem Ton – und die Harley Benton HBO-850, eine klassische Westerngitarre mit integriertem Tonabnehmer, ideal für natürlich klingende Akustikaufnahmen.

Für tieferen Atem sorgt das Startone STS-75 Tenorsaxophon – robust, zuverlässig und mit einer warmen, leicht angerauten Klangfarbe, die sich gut in verschiedenste Genres einfügt.

Für Gitarrenaufnahmen steht im Aufnahmeraum ein Fender-Verstärker bereit – mit klassischem, warmem Röhrensound, der sich besonders gut für dynamische Clean-Sounds oder leicht angezerrte Klangbilder eignet. Authentisch, direkt und bewährt.

Dazu kommt die Red Hill Western Vintage – eine charakterstarke Akustikgitarre mit leicht rauem, aber ausgewogenem Klang. Ideal für rhythmisches Spiel, Singer-Songwriter-Aufnahmen oder als klanglich markanter Kontrast zu weicheren Instrumenten.

Ergänzt wird die Sammlung durch den auffälligen Studiologic Sledge 2 Synthesizer mit schwarzer Klaviatur – ein klanglich mächtiges, intuitiv bedienbares Instrument für digitale Flächen, analoge Bässe oder experimentelle Texturen.

Alle Instrumente stehen spielbereit – für kreative Prozesse, spontane Overdubs oder einfach zum Ausprobieren.

Halbakustische und akustische Gitarren sowie Tenorsaxophon im Studio
Instrumente stehen nicht als Dekoration im Raum, sondern als unmittelbar verfügbare Klangquellen.

07 / Der Ort

Abseits vom städtischen Takt

Das Studio befindet sich im Ergewa Gewerbepark Erfurt in der Blumenstraße 70/71 – etwas abseits vom städtischen Trubel, umgeben von viel Grün, alten Bäumen und kleinen Werkstätten.

Schon von weitem sichtbar: das große Silo, das wie ein stiller Wegweiser über dem Gelände steht. Wer es sieht, ist fast angekommen.

Hier gibt es keine Störungen durch Straßenlärm oder Nachbarn. Die Umgebung ist ruhig, abgeschirmt und ideal, um sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren.

Kreative Prozesse brauchen Raum – und genau dieser Raum ist hier gegeben: entspannt, ungestört, fokussiert.

Wer ankommt, spürt schnell, dass hier ein anderer Rhythmus gilt.

Grüne und ruhige Umgebung des Gewerbeparks in Erfurt
Grün, ruhig und etwas abseits – die Umgebung schafft Abstand vom Alltag.
Großes Silo im Ergewa Gewerbepark Erfurt
Schon von weitem sichtbar: das Silo als stiller Wegweiser über dem Gelände.